Expertenforum Digital Excellence

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Tech-Frauen bei Sybit

Die Berufswahl von Mädchen entspricht oft gängigen Klischees. Mit 16,6 Prozent ist der Anteil an Frauen in der IT-Branche in Deutschland nach wie vor sehr gering.[1] Bei einer so niedrigen Frauenquote würde man nicht vermuten, dass Frauen wesentlich an der Entwicklung der Computertechnik beteiligt waren.[2]

Sybit öffnet jedes Jahr die Pforten für den Girls‘Day[3], den Mädchen-Zukunftstag. Wir laden Schülerinnen ab der fünften Klasse ein, ihr Potenzial in vermeintlich typischen Männerberufen zu entdecken und sich auf das Abenteuer Technik einzulassen.

Am 26. März 2020 konnte unser Tag als Softwareentwicklerin bei Sybit auf Grund der aktuellen COVID19-Situation leider nicht wie gewohnt stattfinden. Doch uns liegt es sehr am Herzen junge Frauen für technische Berufe zu begeistern.

Unsere äußerst engagierten Kolleginnen geben euch in diesem Beitrag einen Einblick in ihre Arbeit. Sie erzählen euch, was ihre Begeisterung für einen technischen Beruf geweckt hat und was sie besonders an ihrem Job in der IT mögen.

Hier sind ihre Stories:

Yulia, Projektleiterin Application Management Services 
„Die Digitalisierung ist eine großartige Chance, denn sie erfordert Flexibilität und Kommunikationsgeschick. Und Frauen sind oft sehr gut darin. Gerade bei Sybit bekommen junge Frauen die optimale Möglichkeit die Digitalisierung im beruflichen Kontext kennenzulernen und sich maßgeblich an der Veränderung in der Wirtschaft zu beteiligen.“

  • Seit wann arbeitest du bei Sybit und was ist dein Aufgabenfeld?

Mein Name ist Yulia und ich bin seit 2012 bei Sybit mit dabei. Ich habe hier meine Ausbildung als Fachinformatikerin in der Anwendungsentwicklung und ebenfalls mein duales Studium in Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Heute übernehme ich die Projektleitung für einige Kunden im Bereich Application Management Services (AMS).

  • Was hat deine Begeisterung für die IT als Berufsfeld geweckt?

Ich fand das eigentlich schon von Anfang an richtig cool zu wissen wie ein Webshop hinter den Kulissen funktioniert. Und wenn dann auch die Möglichkeit hat mit dabei zu entwickeln und das Ergebnis letztendlich auch online sieht - Ist man irgendwie auch ein bisschen stolz drauf

  • Was magst du besonders an deinem Job?

Als Projektleiterin mit dabei zu sein finde ich echt spannend. Man hat so viele unterschiedliche Kunden, für die man zuständig ist und im Prinzip eigenständig die Aufgaben verteilt. Natürlich hat man auch die entsprechende Verantwortung dafür, dass das Ganze auch gut funktioniert. Aber wenn man das organisatorische mag und es einem Spaß macht. Warum nicht?! Das ist eben genau mein Ding.

  • Was möchtest du jungen Frauen und Mädchen, die sich für einen technischen Beruf interessieren, auf den Weg geben?

Traut euch! Lasst euch auf keinen Fall von euren Zielen abbringen oder euch irgendwas einreden lassen! Wenn euch die IT gefällt und vor allem die Technik, dann: seid dabei!

Sophia Lauinger, Projektleiterin E-Business
„Mir liegt es am Herzen, dass Mädchen nicht vor technischen Berufen zurückschrecken, nur weil diese angeblich "typisch Mann" sind. Deshalb habe ich auch schon während des Studiums Girls‘Days betreut. Damals haben wir ausgemusterte PCs auseinandergeschraubt und geschaut was drin ist.“

  • Seit wann arbeitest du bei Sybit und was ist dein Aufgabenfeld?

Im März 2020 hatte ich in der Tat mein 10-jähriges Jubiläum, wow :-) Und als Studentin habe ich schon 2 Jahre zuvor bei Sybit gearbeitet: erst Praxissemester, dann als Werkstudentin und dann habe ich meine Thesis geschrieben.

Nach meinem Studienabschluss habe ich zunächst in der Softwareentwicklung im Medienumfeld angefangen. Ich habe für die Webauftritte und die Mediatheken großer öffentlich-rechtlicher Fernsehsender mitentwickelt. Aktuell liegt mein Fokus auf der Entwicklung von Webshops und Verkaufsplattformen für Händler. Seit etwa 2 Jahren bin ich überwiegend in der Projektleitung tätig und leite ein kleines Team.

  • Was hat deine Begeisterung für die IT als Berufsfeld geweckt?

Vermutlich nicht ganz typisch, aber zu meinen Lieblingsfächern gehörten u.a. Mathe und Physik. Es war für mich einfach schnell klar, ob eine Aufgabe nun richtig oder falsch gelöst war. Außerdem konnte ich leicht das Prinzip verstehen und musste nicht so viel auswendig lernen, im Gegensatz zu Deutsch oder Geschichte.

Am Ende führte eins zum anderen und so bin ich auf den Studiengang Software Engineering gekommen.

  • Was magst du besonders an deinem Job?

Ich mag es Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit dem Team qualitativ hochwertige und gute Lösungen zu finden, auch wenn diese zunächst unlösbar erscheinen. Dann ist es umso wichtiger, sich mit anderen auszutauschen, auch voneinander zu lernen und sehr viel zu kommunizieren, damit unsere Kunden zufrieden sind, aber auch deren Kunden, die die Webseite oder den Webshop am Ende nutzen.

Aktuell in der Corona-Krise schätze sehr die Möglichkeit so problemlos und flexibel im Homeoffice arbeiten zu können und trotzdem mit dem Team, den Kollegen und dem Kunden fast wie gewohnt vernetzt zu sein. Der ständige Wechsel zwischen Arbeit, Haushalt und Kind gelingt dann deutlich unproblematischer, als es in vielen anderen Berufen der Fall wäre.

  • Was möchtest du jungen Frauen und Mädchen, die sich für einen technischen Beruf interessieren, auf den Weg geben?

Ich habe eigentlich nur positive Erfahrungen gemacht und nie das Gefühl gehabt, dass man mir eine Aufgabe nicht zutraut, weil ich weiblich bin. Im Gegenteil, ich habe das Gefühl, dass es den reinen Männerteams gut tut etwas Frauenpower an Board zu haben. Das wirkt sich vor allem positiv auf die Kommunikation und die Wertschätzung aus.

Der Alltag in der Softwareentwicklung besteht nur zum kleinen Teil aus reiner Programmiertätigkeit. Es geht viel darum sich untereinander auszutauschen, das können wir, Frauen eigentlich ganz gut.

Johanna, UX Designer


„DESIGN WON’T SAVE THE WORLD – But it damn sure makes it look good!“

  • Seit wann arbeitest du bei Sybit und was ist dein Aufgabenfeld?

Seit fast zwei Jahren bin ich als UX Designer angestellt und habe zuvor auch meine Bachelorarbeit bei Sybit geschrieben.  

Ich begleite Projekte im E-Business u.a. Webshops, verschiedene Applikationen und Webportale für z.B. Maschinen. Meine Aufgabe ist es, diese so zu gestalten, dass die Bedürfnisse des Endnutzers erfüllt werden. Die Endnutzer sollen sich möglichst einfach und intuitiv auf der Website oder in der Anwendung navigieren, damit sie ihre Ziele und Aufgaben erreichen können. So schafft man ein positives Nutzererlebnis.

  • Was hat deine Begeisterung für die IT als Berufsfeld geweckt?

Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung. Dies aktiv voranzutreiben und dadurch die Zukunft mitzugestalten motiviert mich immer wieder.  

  • Was magst du besonders an deinem Job?

Es sind verschiedene Aspekte meiner Rolle, die ich besonders mag. Es erfüllt mich zum Beispiel, zu sehen und Einfluss darauf zu haben, wie sich ein Projekt entwickelt. Bereits vor Projektstart leite ich Kundenworkshops, um die Nutzeranforderungen zu analysieren. Diese Anforderungen dann grafisch umzusetzen und dabei meine Kreativität auszuleben, macht mir auch sehr viel Spaß.  Und total spannend ist es dann, die Entwicklung mit potentiellen Endnutzern zu testen und zu evaluieren. 

  • Was möchtest du jungen Frauen und Mädchen, die sich für einen technischen Beruf interessieren, auf den Weg geben?

Der erste Schritt in die Berufswelt ist keine Entscheidung fürs Leben, sondern eine erste Tür, die geöffnet wird. Danach gibt es viele Möglichkeiten sich weiterzubilden und zu orientieren. Was von Unternehmen wie Sybit sehr unterstützt wird. Also seid mutig und traut euch!

Hört sich das gut an? Passende Stellen findest du hier.   Stellenangebote